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Ist das nicht toll?!

 

 

 

Raus aus dem toten Winkel!

Unter diesem Motto stand am Freitag, 07.05.2010 eine Aktion, die  im Rahmen des Verkehrserziehungsunterrichts an der Eichendorffschule in Rheda-Wiedenbrück in den Jahrgängen 3 und 4 durchgeführt wurde. Auf Einladung des schulischen Fördervereins kamen Herr Hendrik Flötotto und Herr Thomas Christmann  vom „Round Table 73 Gütersloh“, einer Vereinigung, die sich ehrenamtlich unter anderem für soziale Projekte engagiert,  mit einem LKW vorgefahren, den die Fahrschule Borgdorf aus Langenberg kostenlos zur Verfügung stellte. weiter...

 

Grund des Besuchs war die Tatsache, dass es immer wieder durch rechts abbiegende LKW zu tragischen Unfällen kommt, da Radfahrer und Fußgänger durch den toten Winkel übersehen werden. Diese Unfälle zählen zu den schwersten im Straßenverkehr.

„Wir wollen die Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und sie in ihrer Entwicklung zu aktiven und sicheren Verkehrsteilnehmern unterstützen und stärken“, so Schulleiter Marcus Janssen-Müller. Gerade die Kinder des dritten und vierten Schuljahres, die in diesen Wochen vermehrt mit dem Rad zur Schule kommen, aber auch die Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, sollten durch eigenes Probieren erfahren, wie begrenzt das Sichtfeld eines LKW-Fahrers ist. „Kinder verlassen sich viel zu oft darauf, dass erwachsene PKW- und LKW-Fahrer alles richtig machen und bauen darauf, dass sie schon wahrgenommen werden“, so Janssen-Müller weiter.

In einer Unterrichtsstunde beschäftigten sich die Kinder vorab theoretisch mit dem Problem des toten Winkels und erlernten Verhaltensregeln, wie sich Unfälle mit LKW vermeiden lassen. Dazu bekam die Eichendorffschule verschiedene Unterrichtsmaterialien des Round Table 73 Gütersloh zur Verfügung gestellt.

Am Freitag kam dann der praktische Teil: einen Vormittag lang stand ein LKW auf dem Schulhof. Jeweils eine ganze Schulklasse wurde in den toten Winkel gestellt. Dann durfte sich nach und nach jedes Kind einmal an das Steuer des LKW setzen und so selbst erleben, was der tote Winkel bedeutet. Problemlos hätten 50 und mehr Kinder im toten Winkel des LKW stehen können, ohne dass der Fahrer sie hätte sehen können!

Auch bei Erwachsenen hinterlässt die Sitzprobe hinter dem LKW-Lenkrad einen nachhaltigen Eindruck. „Es sollte jeder Autofahrer einmal selbst erlebt haben, dass eine erhöhte Sitzposition nicht mit einem guten Überblick gleichbedeutend ist“, sagt Marcus Janssen-Müller nach dem Ausstieg aus dem Führerhaus.

Hendrik Flötotto berichtete, dass der Round Table 73 Gütersloh seit September 2008 bereits 1200 Kinder an Gütersloher Grundschulen mit dem Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ erreicht hat. Nun folgte sein persönlich fünfter ehrenamtlicher Einsatz im Rahmen dieses Projekts an der Rheda-Wiedenbrücker Eichendorffschule.

Zum Abschluss verteilte er gemeinsam mit Thomas Christmann Bastelbögen, mit denen die Kinder ein LKW-Führerhaus nachbauen und das Erlebte zu Hause noch einmal nachspielen können.